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EINE IDEE ZIEHT UM DIE WELT

Zahlreiche Beispiele zeigen, wie Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) helfen, Infrastruktur zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Akteuren ist zu einem weltweit praktizierten Modell geworden, wenn große Infrastrukturvorhaben errichtet und finanziert werden sollen. Öffent­lich-Private Partnerschaften (ÖPP) werden zum Bau von Autobahnen, Brücken, Tunneln, Schienenwegen, Schulen, Kasernen, Polizeistationen oder Rathäusern geschlossen. Die Anfangsinvestitionen amortisieren sich über den anschließenden Betrieb, der oft über zwei bis drei Jahrzehnte an den privaten Akteur konzessioniert wird. Danach übernimmt wieder die öffentliche Hand – es handelt sich also nicht um eine Privatisierung. Zwischen Kanada und Chile, Neuseeland und den Niederlanden haben die Unternehmen der HOCHTIEF-Gruppe mehr als 50 ÖPP-Projekte realisiert, über 20 davon allein in Deutschland.