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02 | 2021
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© Bridges to Prosperity

Bridges to Prosperity

Fehlende Infrastruktur ist in vielen Teilen der Welt ein massives Hindernis für Wachstum und Entwicklung. In abgelegenen Regionen sind es vor allem Fußgängerbrücken, die benötigt werden. Bridges to Prosperity (B2P) hat dieses Problem vor 20 Jahren erkannt und realisiert seitdem Projekte in Afrika und Mittelamerika. Die Non-Profit-Organisation arbeitet dabei mit den Menschen und den Regierungsstellen vor Ort zusammen. Fachleute aus der Bauindustrie unterstützen die Vorhaben — sowohl mit Know-how als auch als freiwillige Helfer, die die Brücken bauen und dabei zahlreiche Menschen vor Ort ausbilden. Von HOCHTIEF selbst und den Konzerngesellschaften Flatiron, Turner Construction und CIMIC haben bislang Hunderte Freiwillige bei insgesamt 27 B2P-Projekten mitgewirkt. Dabei zeigte sich, dass sich jede neue Brücke positiv auf die lokale Gemeinschaft auswirkt. Der Zugang zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen wird verbessert, Produktivität und Einkommen steigen, Produkte werden auf neuen Märkten verkauft, und deutlich mehr Frauen können am Arbeitsmarkt teilhaben. 

BEISPIELHAFTE ENTWICKLUNGEN IN B2P-KOMMUNEN*

25–36 %  ZUWACHS BEIM ARBEITSEINKOMMEN

75 %  STEIGERUNG DER GEWINNE DURCH LANDWIRTSCHAFT

60 %  MEHR FRAUEN IN ERWERBSARBEIT

60 %  ANSTIEG DER AUSGABEN FÜR LANDWIRTSCHAFTLICHE ZWISCHENPRODUKTE

92.000 MENSCHEN**  HABEN BISLANG UNMITTELBAR VON DEN BRÜCKEN PROFITIERT, DIE MIT UNTERSTÜTZUNG VON BESCHÄFTIGTEN DER HOCHTIEF-GRUPPE ENTSTANDEN SIND.

ANZAHL DER GEBAUTEN BRÜCKEN


MITTELAMERIKA
HONDURAS  1
GUATAMELA
 1
EL SALVADOR
  2
NICARAGUA
  14

AFRIKA
RUANDA  9

Neue B2P-Brücken in Ruanda werden im Schnitt von 33 Dörfern genutzt.


Erfahren Sie mehr in unserem B2P-Zusatzartikel:

Brücken in Ruanda


* Quelle: B2P-Evaluationsstudien in Ruanda und Nicaragua
** Hochrechnung auf Basis vorgenommener Evaluierungen